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Buchtipps

Mein irischer Lieblingsschriftsteller schreibt über meinen deutschen Lieblingsschriftsteller! Colm Toíbín begleitet Thomas Mann, den seine Familie den "Zauberer" nannte, auf so empathische, eindrückliche Weise, dass es mich von der ersten Seite an nicht losgelassen hat.

Friedemann Schulz von Thuns Bücher über Kommunikation sind Standardwerke, er ist erfolgreich als Psychologe und Coach. Jetzt wirft er einen neuen Blick auf das Leben und die ewige Frage nach dessen Sinn(erfüllung). Sein Fünf-Felder-Modell des überfüllten Lebens hilft, das eigene Leben und das Leben anderer Menschen wahrzunehmen und zu würdigen. Ein sehr persönliches, positives Buch.

Zurück in die 80er, in das Berlin-Kreuzberger Universum von Herrn Lehmann und seinen Freunden. Die Band „Glitterschnitter“ ist in Planung, die Hausbesetzer- und Künstlerszene blüht, in den Kneipen wird plötzlich astreiner Milchkaffee gewünscht.

Einhüten bei Freunden, geplant als Urlaub zu zweit. Rahel fühlt eine leise, schwer greifbare Unstimmigkeit in ihrer Beziehung mit Peter. Die beiden Kinder sind aus dem Haus, der Sommer ist heiß und trocken, und die Liebe stagniert. Oder ist sie ganz und gar verschwunden?

Das schwere Zugunglück von Genthin kurz vor Weihnachten 1939 bildet den Ausgangspunkt dieses faszinierenden Romans. Carla überlebt den Zusammenstoß und gibt sich als die Frau eines der Opfer aus. Lisa ist Zeugin des Unglücks aus dem nahen Städtchen. Deren Sohn Thomas rekonstruiert viele Jahre später das Geschehen von damals und entdeckt eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht.

Wir mochten seinen Worpswede-Roman, wir lieben seine Kolumnen im Weser-Kurier – jetzt kommt das neue Buch von Multitalent Moritz Rinke. Pedro ist Postbote auf Lanzarote, aber weil dank Internet & Co immer weniger Briefe auszutragen sind, hat er Zeit, über die Vergangenheit nachzudenken ...

Boy meets girl – aber wie? ER, Mitte 40, führt ein Leben, in dem alles so lala ist: die Freundin, das Geld, der Beruf. Verliebt sich dann in SIE, jung, quirlig, apart, Schauspielerin und – wie sich bald herausstellt, ziemlich schwierig. Es entwickelt sich das, was man heute eine „toxische“ Beziehung nennt, und die kann so nur ein Heinz Strunk mit seinem grimmig-bösen Humor erzählen.

Freundschaft, Liebe, Sex, Herzschmerz. Die Freundinnen Alice und Eileen hadern mit der Suche nach dem Glück wie viele junge Menschen. Sie tauschen ihre Erfahrungen mit den Männern, mit Felix und Simon, in Emails aus und streifen dabei mal lässig, mal spröde und bissig andere Lebensthemen wie Kapitalismus, Feminismus und den Literaturbetrieb.

Hans ist Journalist. Eigentlich hält er sich für so eine Art Kunst-und-Literatur-Papst. Nun soll er die coolste junge Feministin des Landes porträtieren. Mit der ist Hans´ Frau befreundet. Kann das gutgehen?? Was passiert, wenn ein Mann in mittleren Jahren plötzlich feststellen muss, dass man ihn längst zu den „alten weißen Männern“ rechnet?

Berlin-Ost in den 80ern. Es scheint Kairos zu sein, der Gott des glücklichen Augenblicks, der Katharina und Hans zusammenbringt. Sie ist 19, er über 50 und verheiratet, beide sind im Kulturbereich tätig – eine große Liebe mit allen denkbaren Höhen und Tiefen. Jenny Erpenbeck macht die letzten Jahre der DDR fühlbar, die Auflösungserscheinungen, dann die ersten Wendejahre.