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Buchtipps

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Achim Bogbahn hat sich auf die Reise gemacht zu den höchsten Bergen eines jeden deutschen Bundeslandes. Naja, hier in Norddeutschland eher zu den höchsten Erhebungen, aber immerhin. Begleitet wurde er jeweils von einem bekannten Einwohner der entsprechenden Region. Herausgekommen ist ein kurzweiliges, interessantes Buch mit Anekdoten, Gesprächen, Umwegen und Begegnungen.

Quasi eine Fortsetzung seines Kultbestsellers Faserland? Christian Kracht hat einen tiefen Blick auf die Familiengeschichte geworfen. Der Nazi-Großvater mit seinem kruden Antisemitismus, die alkoholkranke und tablettensüchtige Mutter, die langsam in Wahn und Demenz verfällt – Kracht inszeniert hier ein raffiniertes Roadmovie, schaut mit unerbittlicher Genauigkeit auf seine Figuren und mischt so schräg wie kunstfertig Fakten und Fiktion.

Später Erfolg für eine über 80jährige Autorin: Helga Schuberts Geschichten erzählen vom Alltag in Nachkriegs-, DDR- und Wendezeiten, klar und voll Wärme.

Als junger Mann wird Jean von einer Pariser Detektei beauftragt, einer gewissen Noëlle L. nachzuforschen. Warum und wohin verschwand sie spurlos in den 60er Jahren? Was wurde aus ihr? Erst Jahre später bekommt Jean einen Hinweis – auf ein Dorf bei Annecy. Auch er selbst stammt aus einem Dorf bei Annecy … ein typischer Modiano, der Erinnerung und Melancholie feiert. Ein wunderbares Buch, um den französischen Nobelpreisträger kennenzulernen.

Eine vertrackte Situation: im deutsch-niederländischen Grenzgebiet wird von einem holländischen Patrouillenboot die Leiche eines deutschen Wattwanderers gefunden. Der vermeintlichen Einfachheit halber wird er nach Delfzijl in den Niederlanden gebracht. Der Streit um die Zuständigkeiten droht zu eskalieren, scheint doch der Fall unlösbar.

Ingwer Feddersen kehrt aus Kiel, wo er seit seinem Studium in einer WG lebt, in sein heimatliches Dorf in Nordfriesland zurück, um seine Großeltern, bei denen er aufgewachsen ist, zu unterstützen. Seine Großmutter leidet an Demenz, sein Großvater hält im Dorfkrug die Stellung, wie er er schon immer getan hat. Doch das vormals lebendige Dorfleben ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Zugezogene fahren in die Stadt zum Arbeiten und zum Einkaufen.

Kya wächst inmitten von Marschland und weiter Einsamkeit in North Carolina auf. Ihre Mutter verlässt die Familie, als Kya sechs Jahre alt ist. Und auch ihre Geschwister entfliehen der Armut, sobald sie alt genug sind. Als auch der Vater von einer seiner Sauftouren nicht zurückkehrt, ist Kya völlig auf sich gestellt.

1913: In Hamburg tritt die Gärtnerin Hedda ihren Posten als Obergärtnerin bei der jüdischen Bankiersfamilie Clarenburg an. Ihre durchgehend männlichen Kollegen machen es ihr nicht leicht und auch körperlich verlangt ihr der neue Job einiges ab, denn der Garten ist riesig.

Marias Mutter hat sich im Internet in Verschwörungstheorien verstrickt. Wenn Marc-Uwe und das Känguru nicht in der Lage sind, sie zu retten, werden sie ihre Wohnung verlieren. So lautet eine von ihnen eingegangene Wette. Also reisen sie zur "Conspiracy Convention" nach - natürlich - Bielefeld.

Graphic Novel, vielleicht gerade auch für jüngere Menschen ein etwas anderer Zugang zu Banksy: weltbekannt und dennoch anonym. Wir erfahren viel über seinen künstlerischen Werdegang und über seine politische und soziale Haltung.